Bürgerforum Stralau

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Einträge vom Februar 2012

Protokoll vom 3. Januar 2012

Mittwoch, 29. Februar 2012

Veranstaltung “An der Mole” am Montag, 16.01.2012, 19:00 Uhr:

  • Vorgeschichte: Es gab eine Informationsveranstaltung des Bezirks Lichtenberg für Bürger im Winter vor 2 Jahren. Damals wurde der Siegerentwurf eines städtebaulichen Wettbewerbs zum Baugebiet vorgestellt. (Zu dem Wettbewerb hatte der Bezirk 5 Entwürfe geladener Architekten heran gezogen, die Entscheidung fiel nicht-öffentlich.) Bei der Veranstaltung hieß es, der Bebauungsplan liege im Frühjahr 2010 aus. Bis heute gibt es keinen Bebauungsplan. Zu hören ist, dass mögliche Investoren längst mit dem Bezirk Lichtenberg über die Bebauungsplanung verhandeln.
  • Unsere Veranstaltung am Montag, 16.01.2012: Es werden alle damals eingereichten Entwürfe vorgestellt. Forum für
    Fragen und Diskussion. Fragen sind z. B.:

    • Welche Bebauung wünschen sich die Bürger für das neue Stadtviertel?
    • Nach welchen Kriterien sollen die landeseigenen Grundstücke (jetzt beim Liegenschaftsfonds) vergeben werden?
    • Nur an meistbietende Großinvestoren, oder auch an Einzel-Häuslebauer, Baugemeinschaften, Wohnungsbaugesellschaften?
    • Soll es dort Einzelhandel geben oder nicht (der Bezirk Lichtenberg möchte keinen Einzelhandel, die Anwohner dagegen schon)?
    • Wie wird die Ökologie beachtet: Kaltluftschneisen, Grüngürtel, Verkehrsvermeidung (incl. Autofreies Wohnen), Lärmbarrieren?
    • Lärmleitungen zum See oder Riegel als Lärmbarrieren gegen Hauptstraße und Bahnlinien?
    • Wieviel Baumasse soll dort entstehen?
    • Ist eine Kita und ein Nachbarschaftscafé geplant, wird das Jugendschiff bestehen bleiben?
    • Ist der direkte Zugang (als Diagonale/Hertzberger-Achse) für Fußgänger aus Stralau zum Ostkreuz gewährleistet?
    • Wird die Lichtenberger Planung mit der Friedrichshainer Planung des daneben liegenden Glaswerksgeländes abgestimmt?
  • Planung: Moderation, Einlass, Saalbetreuung. Dazu auch eigenes Vorbereitungstreffen am Dienstag, 10.01.2012, nächsten Dienstag, Vernetzungstreffen der Ostkreuz-Initiativen.
  • Weiteres Vorgehen: Kontakt mit Stadtplanungsausschuss Lichtenberg.
  • Wer hat die Geschoss-Flächen-Vorgaben festgesetzt?

Runder Tisch Ostkreuz am Donnerstag, 19.01.2012, um 19:00 im roten Info-Container:

  • Fußgängerüberweg und Bushaltestellen in der Hauptstr./Markgrafendamm: Die Situation ist äußerst unbefriedigend. Die Bushaltestelle Richtung Stralau ist viel zu weit entfernt vom Fußgängerüberweg und noch weiter vom Ringbahnsteig. Der Fußgängerüberweg ist im Verhältnis zur Bushaltestelle auch an der falschen Stelle. Lösung: Verlegung der Haltestelle? Zweite Haltestelle in Nähe der Ringbahn? (Haltestelle z. B. an die Stelle, wo der Ersatzverkehr S-Bahn hält? Oder unter die Ringbahn-Brücke? Oder zweite Haltestelle zu Beginn der Kynaststr.?) Verlegung des Fußgängerüberwegs?
  • Markierung der Fußgängerüberwege an der Ampel der Kreuzung Hauptstr./Kynaststr.: Muss endlich haltbar angebracht werden, nicht immer nur mit 14-Tage-Rubbel-Aufklebern.
  • Fahrradständer: Auch für die Bauzeit müssen endlich Parkplätze für Fahrräder eingerichtet werden. Die jetzige Situation ist chaotisch. Fußgänger mit Kinderwagen/ Rollstühle kommen nicht durch. Fahrräder sind nicht sicher, werden massenhaft gestohlen.
  • Unterführung Alt-Stralau: Die stillschweigende Verlängerung auf jetzt 4 (!) Jahre laut Baustellenschild – ohne Information, ohne Begründung – ist eine Frechheit, zumal nicht sichtbar ist, dass dort irgend etwas passiert. Erst hieß es 1 Jahr, dann auf einmal 3 Jahre.
  • Rechtsabbieger von Alt-Stralau in die Kynaststr. schneiden massenhaft die geradeaus fahrenden Radfahrer. Vorschlag: Rote dicke Markierung auf der Fahrbahn, um Radüberweg zu verdeutlichen. Dazu ein Schild für die Autofahrer: Vorfahrt der geradeaus fahrenden Radfahrer beachten. Weitere Vorschläge: Aufhebung der Benutzungspflicht des Radweges an dieser Stelle.
  • Zweiter bedeutender Radverkehr ist der von der Parkbrücke in die Kynaststr. hinein (Südspange): Auch diese Querung ist funktioniert nicht.
  • Veranstaltung der Bahn am 12.01.2012: Bezieht sich auf Karlshorst.

Finanzen: Abrechnung 2011 ist fertig. Neuantrag 2012 ist gestellt. Erforderlich ist es, die Vorhaben in korrekter Präsentation auch dem bezirklichen Stadtplanungs-Ausschuss vorzustellen.

Wasserflugzeug: Es gab eine Kontaktanfrage an das Bürgerforum wegen des Wasserflugzeugs. Der Interessent erhielt die Kontaktdaten der entsprechenden Initiative im Wrangelkiez.

Tagesspiegel/Lärm: Es gab eine Kontaktanfrage des Tagesspiegels an das Bürgerforum zu Stralauer Anti-Lärm-Initiativen. Die Journalistin wurde an die entsprechende Initiative verwiesen.

Mediation wegen Lärm in Treptow-Köpenick im dortigen Bezirksamt: 3 Termine sind geplant. Betrifft Open-Air-Veranstaltungen im Treptower Hafen, Treptower Park, Insel der Jugend, Freizeitpark, Schiffs-Parties. Es gibt eine Anti-Lärm-Initiative aus Alt-Stralau, die beteiligt ist. Information von Herrn Glücklich: Der Bezirk unterscheidet dazu “Stralau-Nord” von “Stralau-Süd”. Der Bezirk findet 15 laute Veranstaltungen im Jahr zumutbar (d. h. alle schönen Sommerwochenenden außerhalb der Sommerferien). Ist “nur Stralau-Süd” betroffen, dürfen es auch mehr Wochenenden sein. Leisere Veranstaltungen dürfen es beliebig viele sein. Grundlage ist die Technische Verfügung Lärm. Offen ist, ob diese für Industrielärm entwickelte Vorschrift überhaupt anwendbar ist für rhythmischen, bass-lastigen, informationshaltigen Lärm. Es gibt inzwischen auch Geräte, die den Lärm technisch auf die Vorschrift einpegeln, aber für laute Wirkung sorgen; damit wird die Vorschrift ausgehebelt. Dazu kommt, dass das Wasser den Lärm weiter trägt.

Geschichte Stralaus, mögliche Themen:

  • Durchgangsheim Alt-Stralau: Vorschlag einer Gedenktafel an der Schule. Oder besser eine Erklärtafel so wie vor den Knabenhäusern auf dem Uferwanderweg? Zusammenarbeit mit Stadtmuseum Friedrichshain-Kreuzberg oder Lichtenberg?
  • Interviews mit Zeitzeugen (z. B. aus dem Kleingarten, Fam. Bobrowski, Nachbarn, …)
  • Historische Fotos
  • Tunnelbahn
  • Industriegeschichte: Glaswerk, Flaschenturm …
  • Idee: Website zur Geschichte Stralaus. Erstmal chronologisch sortieren? Separates Treffen?

Baulärm Goldenes Haus: Nach zahlreichen massiven Beschwerden von Anwohnern gab es eine Anweisung der Umwelt-Senatsverwaltung, die sehr klare Vorgaben macht. Sie wurdezur Kenntnis rundgemailt.

Schaukasten: Problem: Die Dämmung ist viel dicker als gedacht, Spezialdübel sind erforderlich.

Thema für das nächstes Mal:
Verkehr in Stralau, fahrende Autos, parkende Autos, Radfahrer, Fußgänger, Barrierefreiheit/zugeparkte Überwege.

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Protokoll vom 1. November 2011

Mittwoch, 29. Februar 2012

Glaswerksgelände: Letzter Informationsstand: Das Land Berlin will das Gelände teilen; der BER will einen Teil bekommen; unklar ist, was vom Land Berlin geplant ist. Das Gebiet ist als Mischgebiet ausgewiesen. In dieser Angelegenheit sprechen für das BFS: Herr St., Tr., Mo. Wer noch Interesse hat, kann sich melden. Das BFS würde es begrüßen, wenn der BER einen Zuschlag für das Gelände bekäme.

“An der Mole”: Idee: noch in diesem Jahr eine Info-Veranstaltung, angedachter Termin: 6.12.11; Planung sowie Änderungsvorschläge sollen vorgestellt werden; Veranstaltende Gruppen: Netzwerk Initiativen Ostkreuz; Beteiligung des BFS finanziell mit den zweckgebundenen Geldern im Umfang der bewilligten Gelder. Räume: Der Raum im Seniorenheim wird angefragt. Alternativen: OSZ wird angefragt über Lichtenberg.

Finanzen:
a) siehe Punkt “An der Mole”;
b) zweckgebundene Gelder für das Glaswerksgelände können in dem Zusammenhang vom Kulturverein Stralau verwendet werden. Näheres klärt Frau Si.

Weihnachtsmarkt am Nixenkai: Findet in diesem Jahr voraussichtlich nicht statt.
http://www.weihnachtsmarkt-berlin-stralau.de/

“Moratorium für Liegenschaftsverkäufe jetzt!” www.stadtneudenken.net Der Antrag wurde kurzfristig verschickt, der Text in der Sitzung verlesen. Das BFS unterstützt mehrheitlich das Anliegen. Herr Tr wird die Zustimmung übermitteln.

Protokoll letzter Termin: genehmigt

Neuer Termin: Dienstag, 13.12.2011, 19:30, Ort: wird noch bekanntgegeben, wegen Weihnachtsfeier in einer noch zu klärenden Gaststätte vom Festkomitee Frau Si..

Themen für 2012 werden auf der Dezembersitzung bei Speis und Trank festgelegt.

Verschiedenes:

  • Bootsanleger, Motorboote etc. im Rummelsburger See: Die Ostkreuz-Initiativen haben bereits verschiedene Forderungen, siehe http://www.ostkreuz.eu es wird nach Aktiven gesucht, die sich kümmern.
  • Tunnelunterführung am Ende der Halbinsel: Es dauert bis Ende 2013, wir haben uns damit abgefunden, dass die Durchfahrt nicht zwischenzeitlich geöffnet wird.
  • 347er Bus: Der Bus muss grundsätzlich bis zum Ostbahnhof fahren und nicht schon um 22 Uhr letztmalig ab Warschauer Brücke fahren.
  • Info: Die TU wird im Januar 2012 ein Projekt zum Thema Bürgergarten beginnen.

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Verlängert bis 18. Mai: Bodensanierung, Sperrung des Uferweges

Mittwoch, 1. Februar 2012

Neu: Die Bauarbeiten und die Umleitung verlängern sich bis zum 18. Mai.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung teilt mit:

Sehr geehrte Bürgerinnen, sehr geehrte Bürger,

aufgrund von Boden- und Grundwasserbelastungen findet auf dem Grundstück Kynaststraße 18 in Berlin Lichtenberg-Hohenschönhausen im Zeitraum vom 27.02. bis 16.04.2012 eine Bodensanierung statt. Die Arbeiten erfolgen werktäglich von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

Die Boden- und Grundwasserbelastungen sind auf die frühere Nutzung des Grundstückes durch das Glaswerk zurückzuführen. Bei den Schadstoffen handelt es sich im Wesentlichen um Alkylphenole (teerartiger, z.T. süßlicher Geruch) und Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK, teerartiger Geruch). Die Sanierung des Grundstückes soll durch einen Bodenaustausch mit integrierter Grundwasserreinigung erfolgen.

Für den Zeitraum der Baumaßnahme wird der Uferweg beginnend in Höhe Jugendfreizeitschiff „Freibeuter“ nach Norden hin auf eine Länge von rd. 100 m abgesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt über die Kynaststraße.

Geruchs- und Geräuschemissionen sollen auf ein Minimum reduziert werden. In Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt wurde ein Messprogramm zur Überwachung der Luftqualität im Umfeld erarbeitet, dessen Einhaltung durch ein externes Labor überwacht wird. Eine Gesundheitsgefährdung für Passanten ist ausgeschlossen.

Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Bauleitung:

Ingenieurbüro KWS Geotechnik GmbH, Lützowstr. 102–104
10785 Berlin
Tel. 030-263996-30

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