Bürgerforum Stralau

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Themen

Fahrradwege Kynaststraße

Montag, 21. August 2017

Fahrradfahrer bergauf auf der Kynaststr. Auto fährt hinterher und kann nicht überholen.

Wenn man per Fahrrad, von der Marktstraße kommend, in die obere Kynaststraße Richtung Stralau abbiegt, gibt es ein Problem. Die Straße steigt steil an, Autofahrer können meist nicht überholen, da der Verkehr auf der Gegenfahrbahn oft steht. So sind sie gezwungen, im Schneckentempo hinter dem armen, sich abmühenden Radfahrer her zu fahren. Dabei gibt es oft hässliche Szenen: es wird gehupt und geschrien oder gefährlich nahe am Radfahrer überholt. Aber: der Radfahrer verhält sich nach StVO völlig korrekt.

Trotzdem ist die Situation absurd: In der Gegenrichtung gibt es ein sehr breites Trottoir mit einem Fahrradweg, allerdings in Richtung Marktstraße. Nach Straßenverkehrsordnung dürfen Radfahrer Richtung Stralau diesen nicht benutzen, viele tun es trotzdem, weil es, bis auf die Zu- und Abfahrt weitaus ungefährlicher ist.

Der besagte Bürgersteig ist 4,5 m breit, es gäbe genug Platz für einen Radweg in beide Richtungen. Zu- und Abfahrt müssten gut gekennzeichnet sein. Natürlich ist ein zweispuriger Fahrradverkehr neben den Fußgängern keine ideale Lösung. Besser wäre sicher ein Umbau, bei dem der Bürgersteig mit dem Radweg etwas verkleinert und auf der anderen Seite ein Radweg angelegt würde. Allerdings wäre ein Umbau vor dem Ende der Bauarbeiten um das Ostkreuz ungünstig.

Als kurzfristige Lösung gibt es auch den Vorschlag, ein Fahrradsymbol und eine gestrichelte weiße Linie 2m vom Rand auf der problematischen Richtungsfahrbahn anzubringen, ein sogenannter Schutzstreifen. Dieser würde etwa zwei Drittel der Richtungsfahrbahn einnehmen.

Was ist Ihre Meinung?

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Verkehr

Montag, 19. Juni 2017

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Verkehrszählung Winter 2016/17

Montag, 20. März 2017

Wir haben im Winter 2016/17 eine eigene Verkehrszählung durchgeführt. Mehr dazu hier


Stau auf Stralau 2011. Foto: Glücklich

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Mögliche Lärmbelästigung bei der Planung des Spreeparkes

Montag, 13. Juni 2016

Folgendes Schreiben hat das Bürgerforum gemeinsam mit anderen Initiativen an die Grün Berlin GmbH versandt (Verteiler: Fraktionen in Treptow-Köpenick und Abgeordnetenhaus, Senatsverwaltung):

Sehr geehrter Herr Schmidt,

das Bürgerforum Stralau e.V. und 2 weitere Bürgerinitiativen hatten Sie bereits am 11.11.2015 angeschrieben, weil sie in einem Artikel in der Berliner Zeitung vom 24./25.10.2015 auf Ihre Äußerungen gestoßen waren, nach denen Sie erwägen, im Spreepark Festivals mit Clubs zu veranstalten, also wohl größere und lautstarke Open-Air Events.

Leider haben Sie auf diesen Brief nicht geantwortet. Stattdessen lesen wir in einem Interview mit berlinonline.de (http://www.berlinonline.de/magazin/interview/4267384-3344922-der-spreepark-wird-ein-spezieller-freize.html) vom Frühjahr dieses Jahres:

„BerlinOnline: Im neuen Spreepark soll mit der Kreativszene gearbeitet werden. Gibt es dazu schon konkrete Pläne?

Schmidt: Nein, da gibt es noch keine genauen Pläne und da muss man auch erst mal die Künstlerszene befragen, wie sie sich eventuell ein Engagement vorstellen können. Da geht es möglicher Weise um die Clubszene und um das Thema ‚Artist in Residence‘.“

Diese neue Äußerung ist leider nicht geeignet, unsere Befürchtungen zu zerstreuen. In dem Brief wurde bereits geschrieben, dass man einer Nutzung als OpenAir-Musikgelände mit großer Sorge entgegen sehe, da es in der Vergangenheit bereits viel Ärger mit solchen Veranstaltungen gegeben hat. Dabei hatten Bürger unzählige Anzeigen gegen den damaligen Betreiber erstattet.

Weiter wurde auch darauf hingewiesen, dass sich im Bereich des Spreeparks Wohnbebauung befindet und besonders tieffrequente Schallwellen sich weit und fast ungebremst über das Wasser verbreiten. Bereits jetzt sind viele Anwohner in den Sommermonaten durch monotone Bässe von Open-Air-Veranstaltungen in Spree-Nähe und die vielen Partyboote deutlich beeinträchtigt. Auch der Erholungswert von Treptower Park und Plänterwald leiden darunter.

Wir bitten Sie daher dringend, von einer solchen Nutzung abzusehen. Es wäre schön, wenn es hierzu eine Klarstellung geben könnte.

Mit freundlichem Gruß

Bürgerforum Stralau e.V.
Initiative Stralau gegen Lärm
Initiative gegen Lärm Karlshorst
Geschäftsleitung INSEL BERLIN GbR
Bürgerinitiative Treptower Park

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