Bürgerforum Stralau

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Aktuelles

Auf, lasset uns nach Stralau gehn – Die Geschichte der Halbinsel Stralau

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Der Stralauer Geschichtspfad, bestehend aus einer Dauerausstellung in der Stralauer Kirche sowie 12 Tafeln in Stralau wird eingeweiht!

Zur feierlichen Eröffnung

am Montag, dem 29. Oktober 2017, 16 Uhr in der Dorfkirche Stralau (Tunnelstraße 5–11)

laden ein:

Dr.-Ing. Uwe Nübel (Förderverein Stralauer Dorfkirche)
Ulrike Treziak (Friedrichshain-Kreuzberg-Museum).

Es sprechen:

Kristine Jaath
Vorsteherin der BVV Friedrichshain-Kreuzberg

Pfarrer Malte Stets
Evangelische Kirchengemeinde Boxhagen-Stralau

Musik:

Anke Diestelhorst, Kantorin der Gemeinde, Orgel
Till Schwabenbauer, Klarinette, Jugendkammerorchester Berlin

Nach einem Ausstellungsrundgang werden drei der zwölf Stelen des Geschichtspfades enthüllt. Beim anschließenden Empfang in der Jugendbegegnungsstätte, Tunnelstr. 12, gibt es Gelegenheit zum Austausch.

Die Halbinsel Stralau, zwischen Treptow und der Rummelsburger Bucht gelegen, hat eine ebenso wechselhafte wie lange Geschichte, die vielen Berlinerinnen und Berlinern völlig unbekannt ist. Archäologische Funde reichen zurück bis in die Jungsteinzeit, der Stralauer Fischzug war zeitweise das größte Volksfest in der Region. Bekannte Persönlichkeiten wie Theodor Fontane und Karl Marx genossen die ländliche Ruhe des so nah am Zentrum Berlins gelegenen früheren Fischerdorfs. Die Dauerausstellung in der Stralauer Dorfkirche gewährt anhand ausgewählter Themenfelder einen Einblick in die Stralauer Vergangenheit von der Frühgeschichte bis heute und präsentiert ausgewählte Exponate archäologischer Ausgrabungen.

Der Geschichtspfad macht parallel dazu historische Orte auf der Halbinsel mit Informationsstationen wieder sichtbar, wie die Einfahrt des zugeschütteten Spreetunnels zwischen Stralau und Treptow oder die ehemaligen Fabrikanlagen der Stralauer Glaswerke und der Engelhardt-Brauerei.

Öffnungszeiten der Ausstellung nach Vereinbarung: www.dorfkirche-stralau.de/kontakt

Hinweis: Auf der Halbinsel Stralau stehen nur sehr wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Nutzen Sie bitte die Buslinien 104 und 347.

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Bürgerversammlung zum Entwurf des Entwicklungskonzeptes Rummelsburger See

Dienstag, 19. September 2017

Das Umwelt- und Naturschutzamt Friedrichshain-Kreuzberg führt dazu am Montag, den 25.09.2017 um 19:00 Uhr in der Thalia-Grundschule, Alt-Stralau 34
eine Bürgerversammlung durch. Der Entwurf kann auf der Seite des Bezirksamts herunter geladen werden.

Der Entwurf wurde erst am 19.9., also 6 Tage vor der Veranstaltung veröffentlicht und nach unserer Zählung lediglich 10 Aushänge für die Veranstaltung auf ganz Stralau aufgehängt. Wir halten diese Art der Bürgerinformation für verbesserungswürdig.

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Tempo 30

Sonntag, 11. Juni 2017

Tempo 30 auf ganz Stralau!

Jetzt handeln!

In den letzten Jahren hat die Einwohnerzahl Stralaus stark zugenommen. Viele Stralauer fahren mit dem Auto zur Arbeit oder bringen ihre Kinder damit zur Schule oder Kindergarten. Überall sind Tempo-30-Zonen eingerichtet – bis auf die AchseTunnelstraße Alt-Stralau. Dort finden täglich an die 2000 Fahrzeugbewegungen statt (siehe auch Verkehrszählung).

Balkendarstellung derVerkehrszählung

Vor der Thalia-Grundschule ist bereits ein Tempo-30-Abschnitt eingerichtet worden. Wir fordern, dass ganz Stralau zur Tempo-30-Zone erklärt wird.

Tempo 30 erhöht die Sicherheit
Erfahrungen zeigen, dass die Personenschäden in Tempo-30-Zonen deutlich geringer sind (http://de.30kmh.eu). Für ältere Menschen oder Kinder ist es schwer, Alt-Stralau zu überqueren, da der kurvige Verlauf das Erkennen heran kommender Autos erschwert.

Tempo 30 verringert Lärm
Es ist zu erwarten, dass bei Einführung der Lärmpegel um etwa die Hälfte reduziert wird, vor allem die Spitzenpegel. Auch wenn Fahrzeuge dann in einem niedrigeren Gang fahren: die Hauptlärmquelle moderner Autos sind die Rollgeräusche der Reifen. Wer direkt an der Straße Alt-Stralau wohnt, fühlt sich derzeit zu bestimmten Zeiten wie an einer Autobahn.

Einfahrt Alt-Stralau mit Tempo30 Schildern

Wie viel Zeit geht durch Tempo 30 verloren?
Auf der längsten Strecke zwischen Inselspitze und Kreuzung Kynaststraße beträgt der maximale Mehraufwand an Zeit 1 Minute, von anderen Strecken entsprechend weniger. Wir finden, das ist – verglichen mit den Wartezeiten am Inseleingang – hinnehmbar.

Wie kann Tempo 30 erreicht werden?
Zuständig ist die Verkehrslenkung Berlin VLB B 4, Tempelhofer Damm 45, 12101 Berlin. Jeder Betroffene kann dort einen formlosen Antrag stellen.

 

Diese Initiative wird unterstützt von:
Förderverein Thalia Grundschule e.V. und Kulturverein Stralau e.V.

Flyer zum Ausdrucken (PDF)
Antwort der Verkehrslenkung Berlin:
Stellungnahme des Bürgerforum Stralau e.V. zum Schreiben der VLB:
Sehr geehrter Herr Gottschlag,
ich habe Ihr Schreiben vom 15.8. erhalten und wir haben darüber auf der Mitgliederversammlung des Bürgerforums diskutiert.
Zu Ihren Erläuterungen möchten wir folgendes bemerken:
1. Sie schreiben: „Der Straßenzug Alt-Stralau -Tunnelstraße gehört zum übergeordneten Hauptstraßennetz, für das im Regelfall die innerorts übliche Höchstgeschwindigkeit von 50kmh gilt.“
Tatsächlich ist dieser Straßenzug der Zugang für ein reines Wohngebiet und darüber hinaus eine Sackgasse auf einer Halbinsel. Er schafft keinerlei übergeordnete Verbindung. Vielleicht sollte schon dieser Status auf den Prüfstand gestellt werden.
2. In dem Abschnitt über die Thalia-Grundschule wird die Tatsache übersehen, dass der schulbezogene Verkehr nicht nur rund um die Schule selbst stattfindet. Vielmehr sind Schulkinder zu Fuß und per Rad auf dem gesamten Straßenzug ganztägig unterwegs.
Ein schwerer Unfall hat sich z.B am 7.6.2016 zugetragen, bei dem eine Schülerin von einem Bus erfasst wurde: (https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.484942.php) Der Unfall fand gegenüber Haus Alt-Stralau 21 statt.
Die Sicherungsmaßnamen an der Schule selbst sind wirklich begrüßenswert, aber nicht ausreichend.Wir bitten Sie, diese Tatsachen bei Ihren Entscheidungen zu berücksichtigen.Mit freundlichen Grüßen

Zur Einstufung Alt-Stralau -Tunnelstraße

Herr Genow von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abteilung Verkehr | IV A 36 schreibt uns dazu:

Der Umstand, dass der Straßenzug Alt-Stralau – Tunnelstraße zum übergeordneten Straßennetz des Landes Berlin gehört, bedeutet nicht automatisch, dass es sich um eine übergeordnete Straßenverbindung handelt.

Die Bezeichnungen der Verbindungsfunktionsstufen orientiert sich am bundesweit gültigen Regelwerk, wurde aber an die Funktionen des Straßennetzes eines Stadtstaates angepasst.

Das übergeordnete Straßennetz von Berlin ist in fünf Verbindungsfunktionsstufen (0 bis IV) unterteilt (vgl. auch http://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/strassen_kfz/strassennetz/index.shtml).

Der Straßenzug Alt-Stralau – Tunnelstraße gehört als Ergänzungsstraße (d.h. als flächenerschließende Straßenverbindung, Verbindungsfunktionsstufe IV) zum übergeordneten Straßennetz von Berlin.

Er erschließt als Sammelstraße das Wohngebiet auf der Halbinsel, bündelt den dortigen Verkehr und führt ihn dem nächsthöheren Straßennetz zu (Anbindung Markgrafendamm – Stralauer Allee).

Darüber hinaus nimmt er den straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (Linienbus-Verkehr) auf und erfüllt somit die (formellen) Einstufungskriterien.

Stellungnahme des Bürgerforum Stralau e.V. zur Einstufung Alt-Stralau -Tunnelstraße

Sehr geehrter Herr Genow, sehr geehrter Herr Gottschlag,

herzlichen Dank für Ihre Antwort und die Erläuterungen zur Einstufung des Straßenzuges Alt-Stralau/Tunnelstraße.

Diese sind formal verständlich, geben jedoch keine Begründung, warum in Stralau Tempo 30 unmöglich sein soll.

Wir sind der Auffassung, dass — soll Verwaltungshandeln für den Bürger nachvollziehbar sein — neben formalen Kriterien auch die konkrete Situation bezüglich Sicherheit, Lärm, Verkehrsfluss und ÖPNV eine Rolle spielen muss.

Der Presse entnehmen wir, dass sogar für so wichtige Straßen wie Potsdamer und Leipziger Straße sowie Kantstraße und Tempelhofer Damm Tempo-30-Abschnitte geplant sind. Wenn das möglich ist, muss es für Alt-Stralau/Tunnelstraße auch Möglichkeiten geben.

Wir möchten Sie gern einladen, weitere Details bei einem Ortstermin zu besprechen.

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Überreste der verbrannten Hausboote an Ufer und Grünanlage

Donnerstag, 18. Mai 2017

Die verkohlten Überreste der Ende März ausgebrannten Hausboote  verschandelten die Grünanlage und den Steg am Nixenkai.

Ein Teil des Mülls ist vom Bezirk entfernt worden. Mitglieder des Bürgerforums hatten beim Grünflächenamt und zuletzt bei der Bürgermeisterin um Beseitigung gebeten. Es liegen nun aber wieder Reste der Wracks am Ufer, die wohl erst kürzlich aus dem Wasser gezogen wurden:

Foto vom 21.8.17

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